Millionenprojekt der ECE in der Stadt Singen

Das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum CANO liegt in der Singener Innenstadt direkt gegenüber vom Bahnhof und mit Anschluss in die Fußgängerzone. Das Center soll die Stadt für Kunden aus dem gesamten Bodenseeraum und der angrenzenden Schweiz attraktiver machen und für einen belebten Tourismus sorgen. Auf drei Ebenen mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 16.000 m² finden sich etwa 85 Geschäfte sowie unterschiedlichste Restaurants und Cafés. Auf den darüberliegenden Ebenen befinden sich zwei Parkdecks.

Das CANO fügt sich nicht nur nahtlos in das Stadtbild ein, sondern erinnert durch seine Gestaltung an das vulkanische Erbe der Hegau Region sowie der industriellen Geschichte der Stadt Singen. Auch der Name CANO ist von dem Begriff „Vulcano“ abgeleitet und stellt so ebenfalls eine Beziehung zur Region dar.

Zentrales Gestaltungselement sind die an Vulkangestein erinnernden, anthrazitfarbenen Lisenen aus Glasfaser-Beton, welche ein optisch hervorgehobenes Gitter über die gesamte Fassade hinweg bilden. Eine besondere Herausforderung bestand in den versetzten Rastern der vorgehängten Betonelemente. Diese wurden mit Aluminium und Edelstahl Tragelementen aus unserer Produktion zu Verbundelementen zusammengefügt und freitragend ausgeführt. Für die betreffenden Bauteile wurde eine Zustimmung im Einzelfall erwirkt.

Eine zentrale Charakteristik des CANO sind seine großen Fensterfronten, die das gesamte Gebäude säumen. Vor allem Richtung Innenstadt laden sie Besucher ins Innere des Einkaufszentrums ein. Die Fensterelemente sind mit absturzsicherem Glas versehen, für welches zum Teil spezielle Prüfzeugnisse in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München erwirkt wurden.

Eine Besonderheit bei der Planung der Fassade war die direkte Anbindung des Denkmalgeschützen Gebäudes „Hotel Viktoria“. Hier wurde ein kontrastreicher Übergang zwischen der modernen Glasfassade und der historischen Putzfassade geschaffen. Die Außenhülle des ehemaligen Hotels wurde zu Beginn der Bauarbeiten abgetragen, um gegen Ende frisch saniert wieder aufgebaut zu werden. Die, dem historischen Vorbild entsprechenden, Fenster- und Türelemente wurden aus Holz in einer für Sanierungen eigens entwickelten Profilierung hergestellt.

Die hohen technischen Anforderungen eines solchen Projektes sind für den neutralen Betrachter nicht direkt sichtbar. Wenn man jedoch unter die Gebäudehülle schaut, findet man hochwertige Sonderkonstruktionen, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben

Auftraggeber

ECE Group GmbH & Co. KG
Heegbarg 30
22391 Hamburg

Architekt

Iris Seng und Markus Schedensack

Ausführungszeitraum

September 2019 – August 2021

Leistungen

Generalunternehmer für die gesamte Fassade. Planung ab LPH 5 und Tragwerksplanung ab LPH 2.

Streckgitter5.000 m²
Lisenen8.000 lfd.
WDVS2.300 m²
Glas2.700 m²

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